"Ich wollte mal zum Sitzen vorbeikommen..."
Ab Juni 2011 ist es auch für Interessierte - die kein Zen-Studium absolvieren möchten - möglich, regelmäßig Zen-Meditation (Zazen) zu erfahren und zu praktizieren. Wer nur am regelmäßigen Zazen teilnehmen möchte, kann an jedem ersten Montag im Monat um 19.15 Uhr zum "Probesitzen" vorbeikommen und sich dann bei Interesse zum Zazen anmelden.
Unsere Zazen-Zeiten sind z.Z.:
- montags 19.30 Uhr und freitags von 19.30 - 20.30 Uhr
Zen im Bambushain-Sangha
In einem Einführungsgespräch zwischen Lehrer und Interessenten wird in entspannter Atmosphäre geschaut, ob der Bambushain-Sangha mit seinen Angeboten und Interessent/in mit seinen/ihren Bedürfnissen zusammenpassen. Bei positivem Verlauf tritt der/die Interessent/in ein "Schnupperjahr" an als "Reisende/r".
- Reisende/r
Wer sich für die Arbeit des Bambushain-Sanghas interessiert,
beginnt seine Mitgliedschaft als „Reisende/r“. Dies ist die
„Schnupperphase“, in welcher die Arbeit des Sangha entdeckt
und erkundet werden kann. Die Schnupperphase ist zeitlich nicht
beschränkt und beinhaltet das Studium der Drei Kostbarkeiten.
- Novize/Novizin
Der/die Novize/Novizin hat die Schnupperphase beendet und
strebt eine Intensivierung des Zen-Studiums an. Er/sie übernimmt
nicht nur Verantwortung für seine Praxis, sondern ebenso
für den Sangha. Er/sie hat das erste Studium der Drei Kostbarkeiten
beendet, beginnt u.a. mit dem Studium der Jukai, lernt die
verschiedenen Verhaltensregeln im Tempelraum, beginnt mit
dem Nähen des eigenen Rakusu, fungiert in verschiedenen Funktionen
bei Zeremonien, leitet als Jikijitsu das Zazen an, praktiziert
u.a. Zazen 18 und/oder 108 und legt zum Noviziat die ersten
sechs Gelübde zu den Sanbao ab.
- Ordinierte/r
Nach Ablauf mindestens eines Jahres kann ein/e Novize/Novizin
die Laien-Ordination empfangen, legt die Jukai (10 Gelübde) ab
und erhält einen Dharma-Namen. Er/sie setzt Zen-Studium und
Praxis fort, u.a. Zazen 108, Wuji-Pilgerung, Textstudium, fungiert
in verantwortlichen Positionen innerhalb der Zen-Zeremonien
und setzt sich zum Wohle aller Wesen ein.
Die verschiedenen Stufen stellen jedoch keinen Pflichtverlauf dar, sondern spiegeln vielmehr die verschiedenen Bedürfnisse der Menschen. Der Zhulinci erwartet von niemand, dass er/sie einen Ordinationsweg nimmt.